KOMBIFÜHRUNG: ANNEMIRL BAUER UND WILFRIEDE MAAẞ
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Perspektiven künstlerischer Selbstbehauptung in der DDR
Annemirl Bauer, Die Regierung der DDR, 1980er-Jahre, Aquarell, 51 × 60 cm
|Annemirl Bauer Archiv © VG Bild-Kunst, Bonn 2025. Foto: Jens Ziehe
Jeden Samstag um 14 Uhr
Die Kombiführung verbindet zwei Ausstellungen, die auf unterschiedliche Weise Einblicke in Kunst und alternative Kultur in der DDR geben. Die Retrospektive zu Annemirl Bauer präsentiert Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Objekte aus über drei Jahrzehnten und beleuchtet zentrale Themen ihres Schaffens: Geschlechterrollen, gesellschaftliche Machtverhältnisse, Menschenrechte, Umweltzerstörung und politischen Widerstand. Ihre Werke zeugen von einem kompromisslosen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und von ihrer kritischen Haltung gegenüber den Repressionen der SED-Diktatur.
Die Kabinettausstellung zu Wilfriede Maaß richtet den Blick auf ihre Keramikwerkstatt in Ost-Berlin, die in den 1980er-Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt der alternativen Kunstszene wurde. Bemalte Keramiken, Gemälde aus der Sammlung Hasso Plattner und ausgewählte Leihgaben erzählen von einem Ort des künstlerischen Austauschs und der Zusammenarbeit über Generationen hinweg.
Gemeinsam eröffnen beide Ausstellungen Perspektiven auf künstlerische Selbstbehauptung, Gemeinschaft und kreative Freiräume in der DDR.