Culinary Residency
Die Bewerbungsphase ist abgeschlossen. Das Ergebnis des Open Calls wird im November hier veröffentlicht.
Das MINSK wurde 1977 als Terrassenrestaurant eröffnet und ist heute ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Seine Geschichte als Ort der Gastlichkeit, des Austauschs und des gesellschaftlichen Lebens prägt das Haus bis heute. Die Architektur, die Nutzungsgeschichte und die Transformation vom Restaurant zum Museum bilden einen besonderen Resonanzraum für künstlerische, kulinarische und wissenschaftliche Auseinandersetzungen. Das neu ins Leben gerufene Residency Programm am MINSK Kunsthaus in Potsdam greift diese Geschichte und Gegenwart des Ortes auf und kontextualisiert das Haus als einen Ort, an dem Kunst, Essen, Erinnerung und Öffentlichkeit miteinander in Beziehung treten.
Die Residency: Kochen als künstlerische und kulturelle Praxis
Einmal im Jahr lädt DAS MINSK Köch:innen, Künstler:innen, Food-Designer:innen und interdisziplinär arbeitende Praktiker:innen ein, die Geschichte des ehemaligen Terrassenrestaurants sowie neue zeitgenössische Formen des gemeinsamen Essens zu erforschen und Fragen von Gemeinschaft, Erinnerung, Gastlichkeit, Ernährung, regionalen Traditionen, sowie Agrarwissenschaft, Ökologie und die Zukunft des Essens zu verhandeln.
Während der Residency entwickelt die Stipendiat:in ein eigenes Projekt und bringt ihre Arbeit in das öffentliche Programm des Museums ein. Ziel ist es, neue Perspektiven auf Kunst, Ernährung und gesellschaftliche Fragen zu eröffnen und Besucher:innen aktiv einzubeziehen. Die Residency bietet Raum, neue Formate zu entwickeln und kulinarische Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Kochen, Ernährung, Kultur, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Fragen zu erarbeiten und das Museum als Ort des Austauschs und der Begegnung dafür zu verstehen.