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Ich bin nicht nur zum Sattsein geboren TICKETS

Performance von Olga Hohmann 

Foto: Requel Gomez Delago

18.30 Uhr, Dauer: 20 Minuten

Ich bin nicht nur zum Sattsein geboren.*
Performance von Olga Hohmann

Musikalische Begleitung: Florian Hein 

 

Die Autorin Olga Hohmann und der Musiker Florian Hein erforschen in „Ich bin nicht nur zum Sattsein geboren“ (Annemirl Bauer, 1984) assoziativ-musikalisch die Arbeit von Annemirl Bauer. Der Titel ist ein Zitat von Annemirl Bauer und stammt aus einem Gesprächsprotokoll einer Unterredung zwischen Horst Kolodziej und Annemirl Bauer im Verband Bildender Künstler der DDR, 29. Mai 1984. In welcher Weise zeigt sich im Widerstand immer auch eine Zärtlichkeit? Wie kann Revolte nur auf der Grundlage des Lustvollen, des Intuitiven und vor allem des Humors stattfinden? In einer 20-minütigen Collage aus Cellomusik, Gesang und Text werden Motive aus den Arbeiten von Annemirl Bauer aufgenommen ohne dabei erklärt oder auserzählt zu werden. In dezidiert unakademischer Art baut sich ein neues, poetisches Puzzle aus Verbindungen, die sich, haben sie sich einmal gefunden, immer auch wieder auflösen. 


Die Performance ist im Preis für den Studientag inkludiert.Bitte reservieren Sie zusätzlich einen kostenfreien Platz für die Performance.

TICKETS



* „Die Mauer ist überflüssig und überholt. […] Ich bin 45 Jahre alt und habe die Geduld verloren, ich will den Erdball selber abtasten und mich nicht immer nur informieren lassen. […] Ich bin nicht nur zum Sattsein geboren.“ Auszüge des Gesprächsprotokolls einer Unterredung zwischen Horst Kolodziej und Annemirl Bauer im Verband Bildender Künstler der DDR, 29. Mai 1984, in: Kristina Volke (Hg.), In meinem eigenen Lande. Die Malerin und Dissidentin Annemirl Bauer, Ausst.-Kat. Deutscher Bundestag, Berlin 2012, S. 78. 

Zum gesamten Programm des Studientags