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Annemirl Bauer und ihr Netzwerk: Vorbilder und Verbündete  TICKETS

HerStory: Eine feministische Perspektive auf die aktuelle Ausstellung 

Annemirl Bauer, Herrlich dämlich dumme Dame, 1980er-Jahre, Tempera auf Hartfaser, 47 × 36 cm

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Annemirl Bauer Archiv © VG Bild-Kunst, Bonn 2026. Foto: Jens Ziehe

Do, 5.11.2026, 17 Uhr 
Do, 12.11.2026, 17 Uhr 
Do, 3.12.2026, 17 Uhr 
Do, 17.12.2026, 17 Uhr 

Die Ausstellung Annemirl Bauer. Bruch ist in der Welt widmet sich dem vielseitigen Werk Annemirl Bauers. Als nonkonforme Künstlerin in der DDR setzte sie sich mit gesellschaftlichen Missständen, tradierten Rollenbildern sowie Fragen von Freiheit und Selbstbestimmung auseinander. 

Die Themenführung folgt den Spuren der Frauen, die Annemirl Bauer geprägt, begleitet und inspiriert haben. Wer waren ihre Vorbilder, Weggefährtinnen und Verbündeten? Welche Netzwerke, Freundschaften und feministischen Diskurse fanden Eingang in ihr Werk? 

Ausgehend von den Werken der Künstlerin macht die Führung Verbindungen und Wahlverwandtschaften sichtbar: zu ihrer Mutter, der Künstlerin Tina Bauer-Pezellen, zu Mitstreiterinnen wie der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley und der Sprachwissenschaftlerin und Pionierin der feministischen Linguistik Luise F. Pusch sowie zu ihrer Tochter Amrei Bauer. 

Auch feministische Debatten außerhalb der DDR, die für Annemirl Bauer wichtige Impulse lieferten, werden in der Führung aufgegriffen. 

Viele Themen der 1977 erstmals erschienenen westdeutschen Frauenzeitschrift Emma besprachen Anliegen, die auch Annemirl Bauers künstlerisches Schaffen prägten, und spiegelten die Grenzen weiblicher Selbstbestimmung in Ost und West wider. 

Die Themenführung mit Birgit Szepanski (Künstlerin und Guide) beleuchtet, wie Annemirl Bauer Fragen der Geschlechtergerechtigkeit in ihre Kunst übersetzte und warum ihre Werke bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben.  


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