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Erwan Keravec / Midori Hirano (w/ Brueder Selke)
Erwan Keravec. Foto: Victoria Alexandrova
Erwan Keravec
Erwan Keravec ist Dudelsackspieler, Komponist und Improvisator. Auf der Suche nach ungewöhnlichen Klängen und neuen Spiel- und Hörweisen, fernab des ursprünglichen kulturellen Kontexts seines Instruments, bewegt er sich in den Genres der improvisierten Musik sowie des Free und Noise Jazz. So baut er ein Repertoire zeitgenössischer Musik für Solo-Dudelsack, Trios mit Solostimme und mit Chorbegleitung auf. Sein Interesse an Bewegung und an Orten der Neuerfindung führt ihn auch in den Bereich des Tanzes: als Komponist, Musiker und Improvisator.
Midori Hirano (feat. Brueder Selke)
Midori Hirano ist Musikerin, Komponistin und Klangkünstlerin aus Kyoto. Sie lebt in Berlin. Ihre musikalischen Wurzeln liegen in der klassischen Musik. Sie begann bereits in ihrer frühen Kindheit, Klavier zu spielen, und vertiefte ihre Kenntnis des Instruments später an der Universität. Heute bewegt sich ihre Arbeit im Grenzbereich zwischen Struktur und Abstraktion, zwischen Akustik und Elektronik.
Mit ihren Soloalben auf Labels wie Sonic Pieces, Daisart und Dauw hat sie eine unverwechselbare Klangsprache etabliert; ihr Alias MimiCof erkundet rhythmischeres und experimentelleres Terrain. Im Laufe der Zeit sind diese Ansätze unter ihrem eigenen Namen zu einer einheitlichen künstlerischen Sprache zusammengewachsen. Aufgeführt wurden ihre Werke unter anderem bei King's Place, Radialsystem, Silent Green, Boiler Room Berlin, Bozar Brüssel, CTM Festival, L.E.V. Festival, Wonderfruit Festival und dem Internationalen Filmfestival Rotterdam.
Sie arbeitete mit Künstler*innen wie Hprizm (Anti Pop Consortium), Ilpo Väisänen (Pan Sonic), CoH, Atsuko Hatano, Brueder Selke und dem von Gudrun Gut geleiteten Frauenkollektiv Monika Werkstatt zusammen. Ihr gemeinsames Album mit Brueder Selke Split Scale sowie ihr aktuelles Soloalbum OTONOMA sind beide bei Thrill Jockey Records erschienen.
Midori Hirano w/ Brueder Selke. Foto: Chiara Ferraù
Midori Hirano w/ Brueder Selke. Foto: Chiara Ferraù