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HerStory: ein feministischer Blick auf DAS MINSK
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Themenführung zu Künstlerinnen und der Kunst am Bau 

So, 22.03.2026, 12 Uhr 
Fr, 27.03.2026, 17 Uhr 
So, 12.04.2026, 12 Uhr 
Sa, 18.04.2026, 15 Uhr 

Die Themenführung stellt zwei Künstlerinnen vor, die mit ihrer Kunst dauerhaft am MINSK vertreten sind. Werke von Ruth Wolf-Rehfeldt und Hedwig Bollhagen sind fester Bestandteil der Architektur des Hauses und im Innen- und Außenraum zu sehen. Beide Künstlerinnen nutzen das Muster, abstrakte Formen und Wiederholungen eines Motivs als Gestaltungsmerkmal.  

Zudem lenkt HerStory den Blick auf bisher weniger wahrgenommene Künstlerinnen und erzählt ihre Geschichten, die oft eng mit den Biografien anderer Künstler:innen verwoben sind. Im Vergleich zu den Skulpturen des prominenten Bildhauers und Malers Wolfgang Mattheuer, die im MINSK permanent gezeigt werden, sind die Zeichnungen und Grafiken von Ursula Mattheuer-Neustädt weit weniger bekannt; dabei war sie es, die in Leipzig die Stiftung Mattheuer zum Œuvre des Künstlerpaars gründete. Die Führung legt einen Fokus auf ihr Leben und Schaffen. 

Der Rundgang beschäftigt sich auch mit dem Vermächtnis der jüdischen Bauhaus-Künstlerin Margarete Heymann-Löbenstein. Ihre international renommierte Haël-Werkstätten für Künstlerische Keramik in Brandenburg wurde in den 1930er Jahren von der Keramikkünstlerin Hedwig Bollhaben deutlich unter Wert erworben. Zwei eng verflochtene Lebensläufe und ein problematisches Erbe, dessen Geschichte die Führung genauer beleuchtet. 

Durch den thematischen Rundgang führt die Künstlerin und Kunstvermittlerin Birgit Szepanski. 

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Foto einer großformatigen, farbigen Fliesenarbeit auf einer kleinen Terrasse des MINSK. Fünf Wesen sind stark vereinfacht gestaltet. Auf kantigen Körpern sitzen abwechselnd runde und eckige Köpfe.

Ruth Wolf-Rehfeldt, Installationsansicht von Cagy Being (Käfigwesen) 3, 1989/2022. Sammlung Hasso Plattner, DAS MINSK, Potsdam, 2022, Foto: Ladislav Zajac