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Verbinden statt Spalten: Gilda Sahebi im Gespräch mit Christine Watty
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Autorinnenlesung und Gespräch

Foto: Hannes Leitlein

Montag, 29. Juni 2026
19 Uhr

Begleitend zur aktuellen Ausstellung Kollektive Osmose greift die Lesung zentrale Themen der künstlerischen Praxis von Oscar Murillo auf, vertieft Fragen zu Austausch und Gemeinschaft und erweitert ihre Inhalte literarisch wie diskursiv. 

Schaut man auf aktuelle Debatten, könnte man meinen, unsere Gesellschaft sei in verfeindete Lager gespalten: »Faul« gegen »Fleißig«, »Woke« gegen »Rechts«, »Kriegstreiber« gegen »Kriegsgegner«.  

In ihrem Buch Verbinden statt spalten. Eine Antwort auf die Politik der Polarisierung (2025, S. Fischer) räumt die Journalistin und Autorin Gilda Sahebi mit Mythen und Fake Facts auf. Anhand einschlägiger Debatten um Sozialleistungen, Migration, Gendern und Wokeness, Krieg und Frieden sowie Corona entlarvt die studierte Politikwissenschaftlerin Narrative, die politisch generiert und medial verstärkt werden. 

Gilda Sahebi zeigt in ihrem Sachbuch auf, wie gesellschaftliche Spaltung bewusst politisch konstruiert ist, wem sie nützt und warum sie so wirksam ist. Vor allem aber macht sie deutlich: Uns eint mehr, als uns trennt. Auch Studien zeichnen dieses Bild: Menschen sind in ihrem Alltag meist deutlich zufriedener, als man denkt – sie helfen einander und suchen eher Verbindung als Konflikt oder Hass. 

An diesem Abend liest die Autorin aus ihrem Buch und spricht gemeinsam mit der Kulturjournalistin Christine Watty, wie in Zeiten zugespitzter Debatten wieder mehr Verbindung und konstruktiver Austausch gelingen können. 

Moderation: Christine Watty 
Die Lesung findet in der Cafébar Hedwig statt. 

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