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Führung zur Kunst und Geschichte des MINSK
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JEDEN SONNTAG UM 15 Uhr

Der Rundgang erzählt von der bewegten Geschichte des Hauses – vom beliebten Terrassenrestaurant, über den Verfall in der Nachwendezeit bis hin zum heutigen Ort der Kunst zum Ausgangspunkt für Begegnungen macht.  

Archivmaterial und Fotografien veranschaulichen frühere Erscheinungsbilder des MINSK: Erbaut in den 1970er Jahren im modernistischen Stil der DDR, gehörte das damalige Restaurant »Minsk« mit Schwimmhalle, Brunnen und Terrassenanlage zum sogenannten »Brauhausberg Ensemble«. Die Partnerschaft zwischen den Städten Potsdam und Minsk war dabei namensgebend für das Restaurant. Zu DDR-Zeiten war das »Minsk« als Freizeitort und Ausflugsziel sehr beliebt. Geburtstage, Jugendweihen und Hochzeiten wurden dort gefeiert und bis heute ist es ein Ort, der mit vielen Erinnerungen verbunden ist. 

Nach der Schließung im Jahr 2000 folgten Leerstand und Verfall, bis 2018 die Debatte um das Schicksal des Gebäudes wieder aufflammte und schließlich zu seiner Wiedereröffnung als Kunsthaus führte.  

Werke und Interventionen von Künstler:innen wie Hedwig Bollhagen, Wolfgang Mattheuer, Dan Perjovschi, Ruth Wolf Rehfeldt und – seit 2025 – Robin Rhode prägen das heutige MINSK und seine Architektur. Ihre Biografien und ortsspezifischen Arbeiten werden ebenfalls in der Führung vorgestellt.  

Brauhausbergensemble mit den Kaskaden

Brauhausbergensemble mit den Kaskaden, angepasst an die Hanglage, auf einer Postkarte, 1979 © Foto: BEBUG / Bild und Heimat, Berlin, Courtesy Verlag Bild und Heimat, Florian Legner